US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit gravierenden Konsequenzen gedroht, sollten die kürzlich neu begonnenen Verhandlungen zwischen beiden Ländern scheitern. «Das wird sehr traumatisch für den Iran, wenn sie keinen Deal machen», warnte Trump im Weißen Haus. Zugleich bekräftigte er seine Präferenz für eine diplomatische Lösung gegenüber einer militärischen Intervention – dies trotz erhöhter US-Militärpräsenz in der Region.
Die Warnung erfolgte nach einem Treffen mit Israels Premierminister Benjamin Netanyahu am Mittwoch. Trump sprach von einem «sehr guten Treffen». Die Zusammenkunft unterstrich die zentrale Rolle Israels in der US-Nahostpolitik, während parallel die Verhandlungen mit Teheran laufen.
Streit um Verhandlungsumfang
Israel warnt seit langem vor einem Abkommen, das sich ausschließlich auf das iranische Nuklearprogramm beschränkt. Der jüdische Staat fordert, dass Iran auch sein Raketenprogramm reduziert und seine Unterstützung für regionale Verbündete einstellt. Diese Position wird von einigen Vertretern innerhalb der US-Regierung geteilt.
Teheran zeigt sich bisher nur bereit, über das Atomprogramm zu verhandeln. Trumps konkrete Ziele bei den laufenden Gesprächen bleiben vage. Der Präsident betonte jedoch, dass die finale Entscheidung über das weitere Vorgehen der USA bei ihm liege.
Angespannte Vorgeschichte
Bereits im vergangenen Jahr hatten Washington und Teheran über das umstrittene iranische Nuklearprogramm verhandelt. Trump deutete an, Iran hätte damals einen Deal akzeptieren sollen. Im Januar schlug der iranische Staatsapparat Massenproteste im Land brutal nieder. Trump drohte daraufhin wiederholt mit militärischer Intervention und entsandte zusätzliche Schiffe in die Region.
Die erhöhte US-Militärpräsenz im Nahen Osten bildet die Kulisse für die erneuten diplomatischen Bemühungen. Ob die Verhandlungen zu einem Durchbruch führen, bleibt offen.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

1 godzina temu






